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Glossar: FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse)

Was ist FMEA?

Die Methode der Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse wurde Mitte der 60er-Jahre im Rahmen von Vorhaben der NASA entwickelt und in Projekten der Luft- und Raumfahrttechnik eingesetzt. In Deutschland wurde die FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse) im Jahr 1980 unter der Bezeichnung „Ausfalleffektanalyse“ genormt. Einsatzgebiete der FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse) waren dabei primär die Kerntechnik sowie die Luft- und Raumfahrttechnik

Das Ziel der Durchführung einer FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse) ist es, potenzielle Fehler bei der Entwicklung eines Produktes bzw. bei (neuen) Fertigungsverfahren bereits während der Planung aufzudecken und durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden.

Mit Hilfe der FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse) ist es ferner möglich, das in einem Unternehmen vorliegende Erfahrungswissen über Fehlerzusammenhänge und Qualitätseinflüsse auf systematische Weise zu sammeln und damit verfügbar zu machen. Die FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse) und verwandte Methoden stellen ein wesentliches Hilfsmittel zur Schaffung geschlossener Qualitätsregelkreise dar.

Je nach Schwerpunkt und Zielrichtung des Einsatzes werden verschiedene Arten von FMEAs unterschieden. Im einzelnen handelt es sich hierbei um

  • die Konstruktions FMEA (auch Entwicklungs FMEA)
  • die Prozess FMEA
  • die System FMEA


Seit der Überarbeitung durch den VDA im Jahr 1996 unterscheidet man formell jedoch nur noch zwischen der System-FMEA Produkt und der System-FMEA Prozess. (Quelle: Qualitätsmanagement, T.Pfeifer)

Stichwörter zu FMEA (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse):
Ausfalleffektanalyse, Produktentwicklung, Ursache-Wirkungs-Diagramm, Risiko-Prioritätszahl (RPZ)