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Glossar: Six SigmaWas ist Six Sigma? Ähnlich wie die Null-Fehler-Programme stellt auch dieser Ansatz Fehler bzw. Abweichungen in den Mittelpunkt der Betrachtungen. Der Six Sigma Ansatz definiert jedoch anders als die Null-Fehler-Programme einen Wert, wie viele Fehler noch akzeptabel sind. Was bedeutet nun Six Sigma und wann erreicht ein Prozess den angestrebten Six Sigma Level? Um den Wert zu bestimmen, wie viele Fehler oder Abweichungen bei den Ergebnissen noch akzeptabel sind, wird die Standardabweichung der Prozessergebnisse herangezogen, für die das griechische Symbol Sigma (σ) verwendet wird. Da die Prozessfähigkeit auf Basis der Standardabweichung und die damit verbundenen Methoden, wie z.B. die statistische Prozessregelung, nur für stabile Prozesse anwendbar sind, wird im Six Sigma Ansatz eine entsprechende Fehlerrate berechnet. Die Fehlerrate, die einem Six Sigma Level entspricht, liegt bei zwei Fehlern pro 1 Milliarde Fehlermöglichkeiten, das sind 0,002 ppm (Parts per Million) oder 0,0000002 Prozent. Der in der Literatur häufig genannte Wert von 3,4 ppm resultiert aus der Annahme, dass der Mittelwert der Prozessergebnisse um 1,5 σ vom Nennwert abweichen kann. Unter dieser Annahme wird ein Six Sigma Level von einem Prozess bereits erreicht, wenn weniger als 3,4 Fehler pro 1 Million Fehlermöglichkeiten auftreten. Quelle: Qualitätsmanagement T. Pfeifer Stichwörter zu Six Sigma: |
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