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BMW AG - Leichtmetallgießerei, Landshut  zurück

   

Neubau Gießerei für Aluminium/Magnesium-Verbund-Kurbelgehäuse  - Magnesium Druckguss

     
   
     
   

Kunde

Komponentenlieferant innerhalb des Konzerns; 
1250 Mitarbeiter, 30.000 t/Jahr, Sandguss, Kokillenguss, Druckguss und Lost-Foam-Guss
   

Ausgangssituation

Der Konzern möchte das Gewicht seiner Fahrzeuge reduzieren. Die schwerste Einzelkomponente, das Kurbelgehäuse, soll als Alumininium/Magnesium-Verbund dargestellt werden: Zylinder und Wassermantel aus Aluminium bilden das "Insert". Dieses wird im Druckgussverfahren mit Magnesium umgossen. Dabei entstehen die Anbauformen Kettenkasten, Ölkanäle u.a.
BMW will die Serienfertigung des 6-Zylinder-Kurbelgehäuses im eigenen Hause durchführen und so den Wettbewerbsvorteil möglichst lange halten. 
Hierzu soll eine neue Druckgießerei am Standort Landshut errichtet werden.
PI erhielt den Auftrag, das Konzept für die neue Druckgießerei zu erstellen und umzusetzen. Der Leistungsumfang PI umfasst sämtliche Fertigungs- und Logistikprozesse, beginnend mit der Anlieferung des Inserts bis zur Übergabe des vorbearbeiteten Kurbelgehäuses.
   

Projekt

Neubau Druckgießerei für die Fertigung von Aluminium/Magnesium-Verbund-Kurbelgehäuse
  • Investitionsvolumen: €100 Mio. (gesamt)
  • Projektlaufzeit: 3 Jahre
     
   

Ergebnis

  • in Betrieb genommene Fabrik
  • vollautomatische, vollverkettete Fertigung
  • durchgängige Prozess- und Produktdatenüberwachung
  • Umsetzung höchster Anforderungen an Arbeitssicherheit und Umweltschutz
     
   

Leistungen

Konzeption, Detaillierung und Umsetzung (s. unten)
Technik:  Wertstrom, Fertigungssegmente, Fertigungsverfahren, Fließprinzip, Materialfluss, Layout, Anlagentechnik, Medienver- und entsorgung, Integration Fertigungszellen, Steuer- und Leittechnik, Fördertechnik, BDE, MDE 
Abläufe:  Fertigungsorganisation
   

Gewerke

Strahlen, Schmelzen, Gießen, Entgraten, Wärmebehandeln, Prüfen, Fördern u.a.

 
   

Konzeption

In der Konzeptphase wurden von PI im Team mit dem Kunden, u.a.
  • Fertigungssegmente und -organisation definiert
    (Strahlanlage, 6 Gießzellen mit jeweils Insert-Vorwärm- und Kurbelgehäuse-Kühlstrecke sowie 3 Entgratstationen, Prüfanlagen, Wärmebehandlung u.a.)
  • Logistikkonzept (Materialfluss, Fördersysteme) erstellt
  • Ressourcen (Personal, Anlagen, Gebäude) dimensioniert
  • Grobkonzept Werksentwicklung erstellt
    • Investitionen, Kosten
    • Layout
    • Masterplan zur Umsetzung
       
   

Detaillierung

In der Detaillierungsphase wurden von PI im Team mit dem Kunden, u.a.
  • Fertigungssegmente und -inseln detailliert
    • Maschinenaufstellplan (M 1:100) erstellt
    • R+I -Schema für Medienver- und -entsorgung erstellt
    • Anlagenliste erstellt
    • Anlagentechnik spezifiziert
  • Fördertechnik spezifiziert
  • Anlagen- und Fördertechnik ausgeschrieben und vergabefertig aufbereitet
  • Schnittstellen zu Ingenieurbüros Bau und technischer Ausbau bedient
  • Budget und Terminplan erstellt
     
   

Umsetzung

In der Umsetzungsphase wurden von PI im Team mit dem Kunden, u.a.
  • Leistungen der Lieferanten gesteuert und abgenommen
  • Schnittstellen zu Ingenieurbüros Bau und technischer Ausbau bedient
  • Budget (Investitionen) verfolgt

     
    Projektingenieure mbH Dr. E. Jung und Partner
Beratung und Planung für Produktion und Logistik:
Strategie Technik Abläufe
(Fabrikplanung, Logistikplanung, Lean-Production)