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Varta AG, Ellwangen  zurück

   

Neugestaltung Supply-Chain und Fertigungsverbund, Neubau Verpackungsfabrik - Batterien

     
   
     
   

Kunde

Hersteller von Batterien (Primär rund), €350 Mio. p.a. Umsatz im Geschäftsbereich
   

Ausgangssituation

Die Lieferanforderungen des europäischen Handels an den Batteriehersteller sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Mit der derzeitigen Produktionsleistung sind überproportional hohe Bestände notwendig.
  • Folgen: hohe Kapitalbindung, entgangene Umsätze, Imageschäden, zusätzliche Distributionskosten
  • Ursachen: ungenügende Flexibilität der Verpackung bei zunehmender Variantenvielfalt, Fertigung nach Planzahlen (Push-Prinzip) bei schlecht planbaren Absatzzahlen, Zielkonflikt Fertigung (Zellenfertigung erfordert Produktivität, Verpackung erfordert Flexibilität)
     
Verbesserung bringt eine "Verpackungsfabrik": Die varianten-treibende Verpackung wird vom letzten Schritt der Fertigung zum ersten Schritt der Distribution. 
PI wurde beauftragt, die Verpackungsfabrik mit Standort, Layout und vollkommen neuen Geschäftsprozessen zu konzipieren.
   

Projekt

Neustrukturierung Supply-Chain, Umstellung auf Pull-Prinzip, Neubau Verpackungsfabrik zur zentralen, hochflexiblen Verpackung von Primär-Rund-Batterien
  • Investitionsvolumen: €18 Mio.
  • Projektlaufzeit:
    0,5 Jahre (Konzeption+Detaillierung)
    1,5 Jahre (Umsetzung)
     
   

Ergebnis

Effizienzsteigerung
  • >98% Lieferfähigkeit
  • >€2,8 Mio. p.a. Ergebnisverbesserung
  • €13 Mio. Bestandssenkung
  • 65% Durchlaufzeitreduzierung
     
   

Leistungen

Konzeption, Detaillierung (s. unten)
Strategie:  Variantenmanagement, Fertigungsstandorte, 
Pull-Prinzip, Supply-Chain, Outsourcing
Technik:  Wertstrom, Fertigungssegmente, Fließprinzip, Materialfluss, Layout, Anlagentechnik, Lagertechnik, Materialversorgung, Fördertechnik, Leitstand, BDE, Lagerverwaltungssystem
Abläufe:  Fertigungsorganisation, Pullprinzip, Kanban, Bevorratungsmanagement
   

Gewerke

Etikettier-, Prüf-, Blister- und Endverpackungslinien, Palettierer, Hochregal-, Durchlaufregallager, Paket- und Palettenförderanlagen, Produktionshallen, Brandschutzanlage, Büros

 
   

Konzeption

In der Konzeptphase wurden von PI im Team mit dem Kunden, u.a.
  • Grobkonzept "Verpackungsfabrik" ausgearbeitet:
    - auftragsbezogene Variantenerzeugung
    - absatzgesteuerte Fertigung (Pull-Prinzip)
  • Supply-Chain definiert:
    - Zellenherstellung
    - Lagerung und Verpackung/Kommissionierung
    - Kunde
  • Fertigungssegmente und -organisation definiert
  • Logistikkonzept (Materialfluss, Steuerungsprinzipien, Lager- und Transportstrategie und -systeme, Lieferanteneinbindung, DV-Anforderungen) erstellt
  • Geschäftsprozesse "Produktionsmengen planen" und "Fertigungsauftrag abwickeln" neu definiert
  • Ressourcen (Personal, Anlagen, Gebäude) dimensioniert
  • Standorte für die neue Fabrik evaluiert
  • Layout erstellt
  • Wirtschaftlichkeit (Kosten, Investitionen, Working Capital, Cash-flow) des Projektes inklusive Sensitivitätsanalyse dargestellt
  • Masterplan zur Umsetzung erstellt

 

   

Detaillierung

In der Detaillierungsphase wurden von PI im Team mit dem Kunden, u.a.
  • Fertigungssegmente und -inseln detailliert
    • Maschinenaufstellplan (M 1:100) erstellt
    • Anlagenliste erstellt
  • Lagertechnik (Europaletten-Lager, Durchlaufregal-Lager) und Fördertechnik (Flurförderer) spezifiziert
  • Gebäude und technische Gewerke spezifiziert
  • Logistikmanagement definiert
  • Budget und Terminplan erstellt

     
    Projektingenieure mbH Dr. E. Jung und Partner
Beratung und Planung für Produktion und Logistik:
Strategie Technik Abläufe
(Fabrikplanung, Logistikplanung, Lean-Production)